Bond Saufen



Bond Saufen funktioniert ganz einfach: Man schiebt irgendeinen James Bond Film in den DVD Spieler und lehnt sich zusammen mit seinen Freunden entspannt zurück. Immer, wenn im Film nun das Wort “Bond” fällt, wird ein vorher vereinbarter Drink (am besten eine bestimmte Anzahl von Schlucken) zu sich genommen. Im Fall von James Bond bietet sich natürlich ein Martini an, geschüttelt, nicht gerührt!

Dieses sinnfreie, aber höchst amüsante Trinkspiel lässt sich natürlich mit allen möglichen Filmen veranstalten: “Frodo Saufen” beim Herrn der Ringe oder “Malkovich Saufen” bei Being John Malkovich. Obwohl…von letzterem würde ich aus gesundheitlichen Gründen vielleicht doch abraten! (Wir erinnern uns an die Szene, in der John Malkovich träumt, dass jeder nur das Wort “Malkovich” sprechen kann. Da sind Alkoholleichen garantiert.

Lustig sind sicher auch noch andere Varianten: Jedes mal trinken, wenn in Rambo IV jemand erschossen wird oder sich jedesmal einen genehmigen, wenn bei Star Wars ein Lichtschwert ausgefahren wird. Aber bitte Vorsicht walten lassen bei der Wahl des Auslösers, denn das Ganze soll ja noch Spaß machen und nicht zum Zwangssaufen eskalieren. ;-)

  • Autor: Irgendwelche Saufköppe
  • Spieldauer: Bis alle blau sind
  • Spielerzahl: Beliebig, zur Not alleine
  • Preis: Hängt vom verwendeten Alkohol ab



  • Kommando Pimperle



    Kommando Pimperle ist eigentlich ein sehr simples Kinderspiel aus dem Kindergarten, welches sich vielleicht genau deswegen herrlich für ein Saufspiel missbrauchen lässt. Mit steigendem Alkoholpegel ist es nämlich gar nicht mehr so einfach den Kommandos des Wortführers korrekt zu folgen.

    Die Spielregeln sind mehr als einfach: Reihum ist immer einer der Kommando-Geber. Alle Spieler setzen sich rund um einen Tisch und trommeln beim “Kommando Pimperle!” immer weiter mit den Fingern auf die Tischkante. Bei verschiedenen anderen Kommandos müssen dann entsprechende Bewegungen vollführt werden:

    Kommando “hoch!”: Arme werden in die Luft gestreckt.

    Kommando “flach!”: Hände werden flach auf den Tisch gelegt.

    Kommando “faust!”: Fäuste werden auf den Tisch gelegt.

    Kommando “kreuz!”: Arme werden vor der Brust gekreuzt.

    (Es gibt noch viele andere Kommandos und man kann sich auch neue ausdenken, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen.)

    Der eigentliche Gag beim Spiel ist, dass man die Kommandos nur dann befolgen darf, wenn auch “Kommando…” vorher gerufen wurde. Wer z.B. nur bei “Hoch!” die Arme hoch reißt, muss zur Strafe etwas trinken. Wer generell eine Falsche Figur zu einem Kommando macht, muss ebenfalls saufen. Derjenige, der den Fehler gemacht hat ist der neue Komando-Geber und startet mit „Kommando Pimperle!“

  • Autor: Irgendeine Kindergärtnerin?
  • Spieldauer: Bis alle blau sind
  • Spielerzahl: Beliebig, zur Not alleine
  • Preis: Hängt vom verwendeten Alkohol ab



  • Mäxchen



    Mäxchen ist wohl eines der bekanntesten Würfel- bzw. Trinkspiele überhaupt. Es ist auch unter Lügen, Einundzwanzig, Meiern und vielen anderen Namen bekannt. Man benötigt für das Spiel lediglich eine gesellige Runde, 2 Würfel, einen Becher mit Unterlage und ggfs. Alkohol.

    Die Regeln sind denkbar einfach: Jemand beginnt zu würfeln und schaut verdeckt nach, was er gewürfelt hat. Dann sagt er den anderen, die das Ergebnis nicht gesehen haben, was er gewürfelt hat. Der nächste Spieler kann dies nun entweder glauben oder anzweifeln. Glaubt er es, dann muss er versuchen das Ergebnis zu überbieten. Glaubt er es nicht, darf er das zuletzt gewürfelte Ergebnis aufdecken. War es eine Lüge, so bekommt der Lügner einen Minuspunkt bzw. muss eine vorher vereinbarte Menge Alkohol trinken. Stimmte die Ansage jedoch, so muss der Zweifler trinken. Die höchsten Würfe sind Päsche, wobei der höchste Pasch (2 Sechser) durch das Namens gebende “Mäxchen” (1 und 2) geschlagen werden kann. Die Reihenfolge der besten Punkte ist folgendermaßen:

    31, 32, 41, 42, 43, 51, 52, 53, 54, 61, 62, 63, 64, 65, 11, 22, 33, 44, 55, 66, 21 (Das Mäxchen)

    Man hat auch die Möglichkeit ein angesagtes Ergebnis zu glauben und einfach weiter zu reichen, in der Hoffnung der Vorgänger hätte etwas höheres gewürfelt, als er angesagt hat. Hat man z.B. einen Einserpasch erhalten, kann man auch ungesehen einen Zweierpasch (das nächst höhere) weiter reichen. Bekommt man ein Mäxchen gereicht gibt es je nach gespielter Variante verschiedene Möglichkeiten: Entweder man reicht es als Mäxchen weiter und überlässt jemand anderem es aufzudecken (Kehrt es dann zum Mäxchen-Verkünder zurück, muss dieser entweder trinken oder darf eine neue Runde beginnen - nach Vereinbarung) oder er kündigt eine beliebige Zahl an und versucht diese zu würfeln, schafft er dies, so muss der Mäxchen-Verkünder trinken. Bei manchen Varianten muss jeder, der ein Mäxchen lügt oder aufdeckt die doppelte Menge trinken.

    Das Spiel ist kurzweilig, genauso wie die Nüchternheit der Teilnehmer… ;-)

  • Autor: Bestimmt irgendein Saufkopp
  • Spieldauer: Bis alle blau sind
  • Spielerzahl: Beliebig, zur Not alleine
  • Preis: Hängt vom verwendeten Alkohol ab