Romme
Rommé ist die französische Ableitung für ein Kartenspiel, das auch in Deutschland äußerst beliebt ist. Ursprünglich kommt das Spiel aus Mexiko und wurde schnell in eine vielzahl von Ländern übermittelt. Rommé ist ein herrliches Familienspiel mit einem sehr großen Spaßfaktor.
Das Kartenspiel Rommé wird in unzähligen Varianten gespielt. In Deutschland wird überwiegend die Variante mit zwei Kartensätzen a 52 Karten gespielt. Gewöhnlich werden pro Kartensatz jeweils 3 Joker beigelegt. Somit sind im Spiel 110 Karten. Beim Rommé spielt jeder Spieler für sich selbst. Man kann das Spiel mit bis zu sechs Spielern beginnen. Es funktioniert aber auch mit weniger Teilnehmern. Am Anfang werden die Karten von einem Mitspieler ausgeteilt. In der Regel bekommt jeder Spieler 13 Karten. Außer der Spieler, der links neben dem Mischer sitzt, welcher 14 Karten bekommt. Dieser Spieler beginnt dann auch mit dem Spiel. Ziel des Spiels ist es als erster alle Karten abzulegen. Um Karten ablegen zu können, benötigt man verschiedene Figuren. Zum einen kann man gleiche Karten sammeln z. B. drei Könige, oder man bastelt sich eine Straße zusammen z. B. 10, Bube, Dame. Es darf aber erst raus gelegt werden, wenn man eine gewisse Anzahl an Punkten auf der Hand hat. Meist sind das 42 Spielpunkte. Das schwierigste, aber auch lohnenste ist ein Handrommé. Hierzu müssen alle Karten auf einmal rausgelegt werden.
Das Kartenspiel Rommé ist für jung und alt ein sehr interessantes Spiel. Besonders mit mehreren Personen, am schönsten in der Familie, macht das Spiel ungemeinen Spaß. Vor allem durch die einfachen Spielregeln kann das Spiel von jedem schnell erlernt werden.