Mau Mau



Das Ziel bei Mau Mau ist es, seine Karten so schnell wie möglich abzulegen. Es kann von zwei bis fünf Spielern gespielt werden, und ist auch mit jedem Blatt zwischen 32 und 52 Karten möglich.

Es ist nicht bekannt, wann das Spiel genau entstanden ist, man weiß jedoch, dass die uns bekannten Spielregeln aus den 1930er Jahren stammen.

Die Grundregeln von Mau Mau sind sehr leicht zu verstehen. Am Anfang bekommt jeder Spieler die gleiche Anzahl an Spielkarten (meist fünf oder sechs Karten). Diese dürfen von den Mitspielern nicht gesehen werden. Der Rest der Karten bildet den Stapel. Die oberste Karte des Stapels wird offen daneben gelegt.

Nun beginnt das Spiel. Die Spieler müssen der Reihe nach ihre Karten auf die oberste Karte legen. Die Karte muss nur in Kartenwert, oder Kartenfarbe übereinstimmen.

Wenn ein Spieler keine passende Karte hat, so muss er eine vom Stapel ziehen. Wenn der Stapel aufgebraucht ist, so werden die abgelegten Karten umgedreht und fungieren als neuer Stapel. Wenn ein Spieler seine vorletzte Karte abgelegt hat, so muss er Mau sagen. Wenn er die letzte Karte abgelegt hat, so muss er Mau Mau sagen und gewinnt das Spiel.

Im Laufe der Jahre wurden immer mehr Regeln erfunden, die das Spiel noch lebendiger machen. So muss man, wenn eine sieben oben auf dem Stapel liegt, entweder selbst eine sieben legen, oder zwei Karten ziehen. Es muss ausgesetzt werden, wenn oben auf dem Stapel eine acht liegt, und man selbst keine acht hat.

Eine weitere ganz bekannte Zusatzregel ist die des Buben. Der Spieler, der einen Buben legt, darf sich eine Farbe wünschen. Es gibt noch viele solcher Sonderregelungen, und auch jeder selbst kann sich diese einfallen lassen.

Das Kartenspiel ist sehr lebendig, und ein guter Zeitvertreib an Familieabenden, doch auch eine sinnvolle Beschäftigung unter Jugendlichen.

  • Spielerzahl: 2 bis 5
  • Preis: ca. 3 Euro